Energieberatung Hüsener
Ratgeber · Heizung

Wärmepumpe im Altbau: Wann sie sich lohnt

Die Frage ist selten „ob“, sondern „wie“. Mit der richtigen Vorbereitung läuft eine Wärmepumpe auch in vielen älteren Häusern effizient.

Stand: Oktober 2026 · von Noah Hüsener, Gebäudeenergieberater (HWK)

Wärmepumpe im Altbau: Wann sie sich lohnt

1. Die Vorlauftemperatur

Je niedriger die Temperatur, die das Heizwasser an kalten Tagen braucht, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Ein einfacher Test: Drehen Sie an einem kalten Tag die Vorlauftemperatur schrittweise herunter. Werden alle Räume bei 50–55 °C noch warm, sind die Voraussetzungen gut.

2. Die Heizkörper

Oft reicht es, einzelne kleine Heizkörper in kritischen Räumen gegen größere zu tauschen. Welche das sind, zeigt die raumweise Heizlastberechnung.

3. Die Gebäudehülle

Ein gedämmtes Dach oder neue Fenster senken die Heizlast und damit die nötige Größe der Wärmepumpe. Darum gehört die Reihenfolge in einen Sanierungsfahrplan.

4. Der hydraulische Abgleich

Er sorgt dafür, dass das Wasser gleichmäßig verteilt wird und die Vorlauftemperatur sinken kann.

5. Die Förderung

Die KfW fördert den Wechsel von fossil zu erneuerbar mit 30 % Grundförderung plus Boni, zusammen bis 70 % (80 % in der niedrigsten Einkommensstufe). Für Anfang 2027 sind weitere Änderungen angekündigt – wer plant, sollte die Termine kennen.

Spielerei mit Mehrwert

Drei Mythen zur Wärmepumpe

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FAQ

Häufige Fragen

Brauche ich eine Fußbodenheizung?

Nein. Viele Wärmepumpen laufen mit normalen Heizkörpern effizient, wenn diese ausreichend groß sind und die Vorlauftemperatur passt.

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