Energieberatung Hüsener
Leistung · Hydraulik

Hydraulischer Abgleich: endlich überall gleich warm.

Wenn das Wohnzimmer glüht und das Kinderzimmer kalt bleibt, liegt es fast immer an der Wasserverteilung. Der Abgleich sorgt dafür, dass jeder Heizkörper genau so viel Wasser bekommt, wie der Raum braucht.

Messgerät am Heizkreisverteiler bei der Einstellung des hydraulischen Abgleichs
Simulation

Vorher, nachher – ein Klick.

So sieht ein typisches Einfamilienhaus vor und nach dem Abgleich aus. Die Farben zeigen die Raumtemperatur.

Wohnzimmernah an der Heizung
Küchenah an der Heizung
BadErdgeschoss
SchlafzimmerObergeschoss
KinderzimmerObergeschoss, am Ende
ArbeitszimmerDachgeschoss
Ergebnis

Ungleich verteilt. Räume nah an der Heizung werden überversorgt, die entfernten bleiben kühl. Oft wird dann einfach die Vorlauftemperatur hochgedreht.

Beispielwerte zur Veranschaulichung.

Was passiert beim hydraulischen Abgleich?

Heizwasser nimmt immer den Weg des geringsten Widerstands. Heizkörper nah an der Pumpe bekommen deshalb zu viel, entfernte zu wenig. Beim Abgleich berechne ich für jeden Heizkörper die richtige Wassermenge und stelle die Ventile entsprechend ein. Danach kann die Pumpe kleiner laufen und die Vorlauftemperatur sinken.

Ihre Vorteile

  • Gleichmäßige Wärme in allen Räumen
  • Keine rauschenden Ventile mehr
  • Niedrigere Vorlauftemperatur – wichtig für die Wärmepumpe
  • Geringerer Strombedarf der Pumpe
  • Grundlage für viele Förderprogramme

Ablauf

  1. Aufnahme aller Räume und Heizkörper
  2. Heizlastberechnung (Verfahren B)
  3. Berechnung der Voreinstellwerte
  4. Einstellung der Ventile durch Ihren Heizungsbauer oder in Abstimmung mit mir
  5. Dokumentation, z. B. für die Förderung
FAQ

Häufige Fragen

Ist der hydraulische Abgleich Pflicht?

Gesetzlich vorgeschrieben ist er nach dem GModG für größere Gebäude ab sechs Wohneinheiten. Bei der Förderung gehört er zu vielen Maßnahmen dazu. Für ein Einfamilienhaus ist er freiwillig – aber eine der günstigsten Maßnahmen mit spürbarer Wirkung.

Was ist der Unterschied zwischen Verfahren A und B?

Beim Verfahren A wird mit Näherungswerten gearbeitet, beim Verfahren B mit der raumweisen Heizlast. Verfahren B ist genauer und für eine Wärmepumpe die richtige Wahl.

Wird der Abgleich gefördert?

Als Heizungsoptimierung kann er über die BAFA-Einzelmaßnahmen mit 15 % gefördert werden, mit Sanierungsfahrplan gelten die höheren förderfähigen Kosten.

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