Was gehört zu einer Energieberatung?
Eine Energieberatung für Wohngebäude ist mehr als ein Gespräch. Am Ende halten Sie einen Bericht in der Hand, meist in Form des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP). Er beantwortet drei Fragen: Wie steht Ihr Haus heute da? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? In welcher Reihenfolge und mit welcher Förderung?
- Aufnahme von Dach, Wänden, Fenstern, Keller und Heizung vor Ort
- Auswertung der Verbräuche der letzten Jahre
- Berechnung des Energiebedarfs nach den anerkannten Regeln
- Maßnahmenpakete mit Kosten, Einsparung und Förderung
- Persönliche Erläuterung des Ergebnisses
Wann lohnt sich eine Energieberatung?
Immer dann, wenn eine größere Entscheidung ansteht: Die Heizung ist alt, das Dach muss neu gedeckt werden, Sie haben ein Haus gekauft oder geerbt, oder die Heizkosten sind einfach zu hoch. Wer ohne Plan saniert, riskiert falsche Reihenfolgen – etwa eine zu große Wärmepumpe, weil die Dämmung erst später kommt.
Wichtig für die Förderung: Anträge müssen vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Holen Sie die Beratung deshalb vor den Handwerkerangeboten ins Boot.
So läuft die Beratung ab
- Erstgespräch: Wir klären Ihr Ziel und ob eine geförderte Beratung infrage kommt.
- Förderantrag: Ich beantrage den BAFA-Zuschuss für das Beratungshonorar.
- Vor-Ort-Termin: Aufnahme des Gebäudes, Fotos, Messungen, Gespräch über Ihre Pläne.
- Berechnung & Bericht: Ich rechne Varianten durch und erstelle den Fahrplan.
- Abschlussgespräch: Wir gehen alles gemeinsam durch – gern auch mit der Familie.
Welche Unterlagen helfen?
- Baupläne oder Grundrisse (auch alte Kopien reichen)
- Heizkostenabrechnungen bzw. Verbräuche der letzten drei Jahre
- Unterlagen zu bisherigen Modernisierungen (Fenster, Dach, Heizung)
- Feuerstättenbescheid und letztes Messprotokoll des Schornsteinfegers
- Vorhandener Energieausweis




