Energieberatung Hüsener
Ratgeber · Gesetz

Gebäudemodernisierungsgesetz: Was sich 2026 geändert hat

Seit dem 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) statt des Gebäudeenergiegesetzes. Die wichtigsten Änderungen für Hausbesitzer im Überblick.

Stand: Oktober 2026 · von Noah Hüsener, Gebäudeenergieberater (HWK)

Gebäudemodernisierungsgesetz: Was sich 2026 geändert hat

Die 65-%-Regel ist weg

Neue Heizungen müssen nicht mehr zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Gas- und Ölheizungen dürfen wieder eingebaut werden.

Die Bio-Treppe

AbMindestanteil erneuerbarer Brennstoffe
202910 %
203015 %
203530 %
204060 %
2045100 %

Das gilt für neu eingebaute Öl- und Gasheizungen. Biomethan, Bio-Öl oder Wasserstoff sind voraussichtlich teurer als fossile Brennstoffe – das gehört in jede Kostenrechnung.

Was bleibt

  • Der Energieausweis bei Verkauf und Vermietung
  • Die Nachrüstpflichten nach dem Hauskauf
  • Der hydraulische Abgleich und die Heizungsprüfung in größeren Gebäuden ab sechs Wohnungen

Was 2027 noch kommt

Zum 1. Januar 2027 treten weitere Änderungen in Kraft, unter anderem beim Energieausweis. Ich halte diese Seite aktuell.

Gesetz und Förderung hängen eng zusammen: Erlaubt ist nicht automatisch gefördert. Gas-Heizungen sind wieder zulässig, aber nicht förderfähig.

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